Wauwau

geschrieben von goetterspeise | 21 Jun, 2007

So ein Mist. Julie wirft ein Stöckchen von Anne weiter, und alle kommen als Hunde zurück.
Wieso Mist? Nun ja, ich bin allerdings überrascht über das Ergebnis dieses Tests.

Kein Zweifel – Sie sind ein energiegeladener und treuer Chihuahua.

Zu Ihnen passt der Spruch „klein aber oho!". Manchmal sind die besten und schönsten Dinge des Lebens eben klein. Denken Sie nur an Diamanten, Autoschlüssel oder Trüffel. Sie sind ehrlich und direkt. Sie sagen stets, was Sie denken, besonders, wenn es darum geht, die eigene Meinung zu vertreten. Ihre Art, sich für Dinge zu begeistern, hat allerdings auch ihre Nachteile. Von Zeit zu Zeit sind Sie launisch. Außerdem ist es für manche Leute nicht leicht, Ihnen immer alles recht zu machen. Haben Sie aber erst einmal mit jemandem angefreundet, ist es eine Freundschaft fürs Leben. Ihr Witz und Charme und Ihre unbedingte Loyalität machen Sie zu einem großartigen Gefährten. Wuff!

Und ich wollte doch lieber ein schottischer Terrier sein wie Björn.

Fuck the system

geschrieben von goetterspeise | 16 Jun, 2007

Ausschalten sagte Björn Grau(brot) neulich, würde er gerne langsam mal ein paar Dinge, die von ihm erwartet werden, zu denen er aber grad keine Lust verspüre.

Bei mir war in den letzten Wochen immer mal wieder ein spezifisches Gefühl da, vor allem bei engen Freunden: als hätte ich eigentlich nur die Wahl, ihren Erwartungen entweder zu entsprechen oder mich für deren Nichterfüllung rechtfertigen zu müssen. Und ich sage Euch, da scheiß ich drauf. Ich bin nicht Stiller.

Stellt Euch vor, in einem fiktiven Text blättert ihr um, es kommt ein neues Kapitel, und offenbar ist im Zwischenraum einige Zeit vergangen. Passiert ja öfter mal. Und nun stellt Euch das einfach mal vor nach jedem Satz.

Gaga gugu. Da. da. Es krirzt in Schmuschelwatz, es krirzt, verdammt nochmal! Aber Spaß beiseite. Peilt doch endlich, dass die Reiszwecke mit meiner Schwester verreist. Wenn irgendwo steht, dass ein komplexer, wissenschaftlicher Text langsam mit Brühe aufgegossen werden muss, um dann bei kleiner Flamme um den Mond zu fliegen, oder der Hund geht nicht! Was Ihr unter meinem Ich versteht, hat mein Haustier gefressen. Der . spielt Ball. spielt , oder Komma?

Dinge, die man lieber lassen sollte (I)

geschrieben von goetterspeise | 15 Jun, 2007

Anstatt sich per Mail an einen Freund über einen Dritten auszulassen, diese Mail flüchtigerweise an den Dritten selbst zu schicken statt an den Freund.

Ich Depp verdammter! Falls das gut geht, erfahrt Ihrs hier.

Nachtrag: Zu meinen Meinungen steh ich gern. In diesem Fall handelt es sich allerdings um den neuen Typen einer Freundin; und dem jungen (Un-)Glück will ich ja nicht vorneherein schon alle Chancen absprechen.
Zumindest fand ich das immer scheiße, wenn Freunde meinten, mir meinen Partner schlechtreden zu müssen, solange ich ihm zunächst eine Chance geben wollte.

Es geht übrigens trotzdem gut, wies scheint.

Ich habe die Kraft

geschrieben von goetterspeise | 7 Jun, 2007

Wehe, einer lacht!

Wunderbare Geheimkräfte erschlossen sich mir, als ich eines Tages mein 'Zauberschwert' ausstreckte und sagte: Bei der Macht von Greyscull! Ich habe die Kraft! (Komische Geräusche). Ich wurde He-Man, der mächtigste Mann des Universums.

Strato-Cumulus über Berlin

geschrieben von goetterspeise | 2 Jun, 2007

Was macht man mit einem Tag, an dem der Himmel so dick und tief bewölkt ist, dass man keine große Lust zum Hinausgehen hat? An dem man bis zum Abend Zeit haben wird, weil davor nichts mehr ansteht? An dem der Kollege offenbar nicht mehr zu nerven geneigt scheint und der Posteingang in Thunderbird daher erstmal verschont bleibt? An dem auch kein gemütliches Beisammensein mit Lieblingsmitbewohnerin aufkommen kann, weil sie an einem Schmerz-Lehrgang teilnimmt (aus rein beruflichen, nicht s/m-chistischen Interessen)?

"Früher hat man träumend im Bett gelegen, heute googelt man." Google hab ich nicht angerührt, bin aber nochmals durch die Blogs meiner Liebsten gestöbert. Dann hab ich eine alte Platte ausgekramt, die ich schon vermisst geglaubt hatte. Sie zaubert mir gerade aus alten Spielkonsolesounds einen feinen elektronischen Beatnebel, der durch die Wohnung zieht.

Ich werd mir gleich Brötchen holen und Kaffee kochen, und die Sonne kommt jetzt auch schon raus. Vielleicht sollte ich mal wieder meine schriftstellerischen Ambitionen ausleben und zumindest an den Schnipseln weiterarbeiten, die ich zusammenhabe.

Vielleicht aber auch nicht. Dieses Schreiben hat allein schon gereicht, um das Grau der Straßen mit einem satten Gelb zu fluten. Da hält mich nicht mehr viel hier drinnen.